Der KI Bundesverband sieht im heute vorgestellten Entwurf des Digital Omnibus einen ersten Schritt zur notwendigen Simplifizierung der europäischen Digitalgesetzgebung und begrüßt die Vorschläge der Europäischen Kommission.
Dr. Robert Kilian, Vorstandsmitglied KI Bundesverband: “Das ist ein klares Signal für die europäische KI-Landschaft und Wettbewerbsfähigkeit. In der Veröffentlichung der EU-KOM finden sich viele der Vorschläge wieder, die wir in unseren Studien aus diesem Jahr anhand von Erfahrungen aus der Praxis vieler europäischer Unternehmen gefordert haben. Richtigerweise soll die Frist für High Risk KI-Systeme deutlich verschoben und mit der Veröffentlichung von technischen Standards verknüpft werden. Auch die ergänzenden Vorschriften für Small Mid-Caps sind wichtig, um stark wachsende Unternehmen weniger zu belasten.”
Im Mittelpunkt des Papiers stehen deutliche Fristverlängerungen für Hochrisiko-Systeme, eine stärkere Ausrichtung auf KMU und Small Mid-Caps sowie neue Instrumente zur Flexibilisierung der Regulierung. Mehrere langjährige Forderungen des KI Bundesverbands finden sich im finalen Entwurf wieder: von der Verschiebung der Hochrisiko-Pflichten auf 12-15 Monate bis hin zur Entlastung von Registrierungs- und Dokumentationspflichten. Es bleibt zu hoffen, dass Rat und Parlament im weiteren Legislativprozess zu einer zügigen Einigung finden, um die vorgeschlagenen Forderungen auszuformulieren und im Rahmen des angekündigten “Digital Fitness Checks” die Digitalgesetzgebung weiter verbessern können.
Daniel Abbou, Geschäftsführer KI Bundesverband: “Der Entwurf des Digital Omnibus ist ein erster Lichtblick für KI-Unternehmen in Europa. Mit der Entscheidung, die Umsetzungsfristen des AI Act für High-Risk-KI-Systeme zu verlängern, reagiert die EU-Kommission auf eine langjährige Forderung des KI Bundesverbands und zahlreicher europäischer Start-ups. Das verschafft Unternehmen die nötige Zeit, um Standards zu integrieren, bevor Sanktionen greifen.”
Quelle KI Bundesverband 20.11.2025
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